Q&A: Wie viel gleicher sind Beamten Familien vor dem Gesetz?
FrageHACKI & seine Freunde: Wie viel gleicher sind Beamten Familien vor dem Gesetz? Z. B. beim Familienzuschlag erhalten sie mit der heroischen Tat der Eheschließung 105 € pro Monat mehr Gehalt. Mit Geburt des 1. Kindes bekommen sie 195 € p. Mt. zum normalen Kindergeld dazu Beim 2. Kind kommen nochmals 90 € dazu und bei jedem weiteren Kind kommen 231 € dazu, was dann Beispielsweise bei 4 Kindern 747 € pro Monat ausmacht. Diese Zuzahlungen von 747 € p. Mt. plus Kindergeld in Höhe von 641 € ergeben schon ein kleines Gehalt. Die Zuzahlungen sind sozialversicherungsfrei und werden dann sogar ein 13. Mal mit 65%, also 486 € als Weihnachtsgeld bezahlt. Bezahlt werden die Zuschläge solange, wie Kindergeld bezahlt wird. Das ergibt in der Summe bis zum 27, Lebensjahr des letzten Kindes eine stolze Summe von 249.000 € (Übliche Steigerungen von ca. 2 % und Zins sowie Zinseszinsen sind nicht berücksichtigt; würde man diese monatl. Zahlungen unberücksichtigt von Steigerungen mit 4 % Rendite hochrechnen, kämen über 500.000 € zusammen) Ich hab Kinder sehr gern, aber es stellt sich mir die Frage, "sind Beamtenkinder soviel mehr Wert", als Kinder arbeitender Menschen in der freien Wirtschaft? Quelle: Frank Faust/ Bernd W. Klöckner "Beamte, die Privilegierten der Nation" oder wie unsere Staatsdiener kassieren, während Deutschland pleite geht. Nachtrag: Hier geht es nicht um Beamtenschelte, sondern um gesetzliche Gleichbehandlung. @ blauclever: siehe meinen Nachtrag. Bei Deinem Argument musst Du ergänzend hinzufügen, wie viel Beamte denn in die Sozialversicherungen ihre Pensionen einzahlen und dass deren Lebenserwartung um ca. 17 Jahre höher liegt als z.B. bei einem Bauarbeiter. Quelle hierfür "Der Zweiklassenstaat" von Prof. Karl Lauterbach. @ natürlich "für ihre Pensionen" Nachtrag: Bitte lest die Frage aufmerksam, denn es geht bei dieser Frage einzig darum, wie es mit der Gleichstellung von Beamten Familien zu anderen Berufsstands Familien per Gesetz steht. Dass Beamte noch andere Privilegien wie Kündigungsschutz und die In-sich-Beurlaubung bei den privatisierten Staatsunternehmen wie Post, Telekom und DB geniessen ist eine andere Sache und nicht Bestandteil dieser Frage, die weder was mit Neid noch Abwertung gegenüber Staatsdienern zu tun hat. @ Luckycon.., achtfach, beat und Tetrazep.. entweder wisst Ihr darüber Bescheid, was wirklich bei uns abgeht oder Ihr habt die Bücher von Frank Faust/ Bernd W. Klöckner "Beamte, die Privilegierten der Nation" oder von Hans Herbert von Arnim "Deutschlandprotokoll" oder die Werke von Günter Ogger, Albrecht Müller und Jürgen Roth gelesen. Alle die das noch nicht getan haben, denen sei es hiermit angeraten. Um dem Vorwurf einer vorgefassten Meinung, die ich zweifellos habe, bei der Auswahl der BA zu entgehen und als Fan von Mehrheitsentscheidungen, gebe ich die Frage und die erhaltenen Antworten zur Abstimmung frei. Vielen Dank an alle, auch an die Privilegierten dieser Nation. Beste Antwort:
Answer by LuckyConny
Das ist ja noch nicht alles: die kriegen wesentlich günstigere Kredite, bekommen selbst bei monatelanger Krankheit volles Geld, zahlen nichts für die Pension aber erhalten große Summen ..…
Beamten sind die "besseren" Menschen in unserem Staat, denen wird Zucker in den Hintern geblasen .…


Neiderzeuger!
Wie wäre es, wenn man auch mal die nicht so tollen Seiten eines Beamtendaseins aufzählte? Beispielsweise, dass die Pensionen der Beamten im Gegensatz zu den anderen Renten versteuert werden müssen?
Aber das passt ja leider nicht so gut zur Stimmungsmache hier …
P.S. Vergessen/Nicht gewusst wird von der Öffentlichkeit, dass bereits in den 80iger Jahren 7 % des Gehalts für Abgaben einbehalten wurden. Leider wurden sie nie für Pensionsfonds verwendet.
Übrigens müssen Beamte mit solchen “Zuckerln” geködert werden. Wie sonst würden sie sonst aus ihrem Büroschlaf geweckt werden können? Wann käme es überhaupt zur Zeugung von Nachwuchs? …;)
P.S. Natürlich hast du Recht. Aber ich wollte ein bisschen dagegensticheln. Bin ja selbst ein “Gescholtener”.
Es besteht nur der kleine Unterschied dass die Beamten nicht streiken dürfen, dass ihre Pensionen vom Staat bezahlt werden und er sich die ganzen Zahlungen in den Jahren vorher gespart hat, sonst wären die Ausgaben des Staates nämlich wesentlich höher.
Außerdem hat dich niemand gehindert selber in den Staatsdienst zugehen.
Außerdem liegst du völlig falsch mit deiner rechnung bezüglich des Weihnachtsgeldes. Im Gegensatz zu dir beträgt es nur noch etwa 25 % und das Urlaubsgeld gibt es schon seit Jahren nicht mehr.
Angestellter im öffentlichen Dienst müsste man sein, dann kann man sich alles rausnehmen und bekommt noch mehr raus.
Mir scheint dass da eine ganze Meneg Neid, der unberechtigt ist, mitschwingt.
gruß
Franky
In den frühen Jahren der Bundesrepublik hatten Beamte zwar einen gesicherten , berufslebenslangen Arbeitsplatz vorzuweisen ,
jedoch lagen die Einkommen viele Jahre unter dem
bundesrepublikanischen Durchschnittseinkommen von Arbeitern und Angestellten der freien Wirtschaft .
Postboten , Feuerwehrleute , Polizisten , Wasserwerker ,
Elektroniker der Stadtwerke u.s.w. wurden erst im Verlaufe langjähriger
Zugehörigkeit im Staatsdienst wohlhabender . In jungen Jahren wäre
die Familiengründung ohne Zulagen nicht das “Gelbe vom Ei ” .
Frage ich einen pensionierten Beamten , ob es nicht günstiger wäre ihre Pensionen zu senken , so verweisen sie auf das Dilemma mit dem Geldverdienen ihrer ersten 20 Laufbahnjahre , wo sich die Handwerker eine goldene Nase verdient haben sollten .
Ich denke , wenn ich Beamter hätte werden wollen , so würde ich vermutlich wie diese argumentieren .
Weil wir die freie Berufswahl haben , wenn s der Ausbildungsmarkt zu lässt , brauchen wir nicht immer auf die Einkommen anderer Menschen zu schauen .
Nichts bleibt so , wie es scheint .
Alle Menschen sind gleich- und manche sind gleicher ,
wie die Geschichte lehrt .
Nur keinen Neid. Warum bist Du kein Beamter geworden?
einen ganz wichtigen Punkt hast du bei deiner Rechnung vergessen:
die Beamten müssen sich selbst, die Ehefrau und jedes Kind einzeln privat krankenversichern. Da kommt ein “nettes” Sümmchen bei heraus, Monat für Monat, Jahr für Jahr.
Die Kosten der privaten Krankenversicherung steigen mit zunehmendem Alter überproportional hoch an, die Beiträge im “Rentenalter” sind der helle Wahnsinn.
Dies nur der Vollständigkeit halber.
blauclever…… muß Dir mitteilen, das seit 2 Jahren, die Renten auch von Normalrentner ab einem Einkommen 1.400 Montl. bei Einzelpersonen, versteuert werden müßen. Also Kundig machen bevor Du soein Müll raus haust. Und das sind Renten, die wurden schon besteuert und mit Sozialabgaben versehen, bei Einzahlung an die Rentenkasse.
Es wurde vom BGH entschieden, das das nicht Versteuern von Normalrentnern, dem Gleichstellungsgrundsatz zu wieder läuft, den Beamte müssen diese Versteuern. Da hat ein Beamter geklagt, das dass wohl nicht sein kann, das er Steuern abführen muß und der Normalo nicht.
Aber das ein Beamter dafür keine Abzüge von seinem Salär ertragen muß, ist leider Untergegangen.
Das ist keine Beamten schellte, sondern die Auswüchse, wenn eine privilegierte Kaste, sich selbst die Regeln machen darf. Eben Beamte
“TM”
Ich bin Selbständig, für mich zahlt niemand Pension, meine
Krankenkasse zahle ich selbst, habe keinen regelmässigen
Anspruch auf Kururlaub. habe ich z.b. 1000,00 € Provision
erarbeitet, gehen davon 19% Mwst an den Fiskus, es bleiben
mir ca 800,00 zum Ausgeben, davon gehen wieder 19 % Mwst
beim Shoppen an den Fiskus bleiben von 1000,00 € ca 600,00€
Kaufkraft übrig, davon zahle ich noch IHK Zwangsbeiträge
GEZ Gebühren für mein Auto usw. Dies alles würde sich kein
Beamter gefallen lassen.
Immer diese Hetze, Ist dir vieleich nicht bewusst, das die Beamtenpension gleich vom ersten Monat an einbehalten wird. Somit erscheint der Betrag überhaupt nicht bei der Gehaltsabrechnung.
Ein neu einstellter Beamter auf Lebenszeit bekommt mal gerade ein paar Cent mehr als die Betrag für die Sozialhilfe. Wohlgemerkt in der freien Wirtschaft ein gleichgestellter Meister in seinem Beruf.
Mann wurde ich da ausgelacht von meinen Bekannten. Das waren damals rund 800 DM weniger im Monat als ich zuvor verdiente.
Übrigens, steht ein solcher Beamter Lebenslang im sogenannten Dienst gegenüber dem Staat. Also wenn es zum Beispiel Krieg geben würde, haben auch die alten Beamten zu springen.
Noch was zur Gleichheit.
Wenn ein Beamter was angestellt hat, wird er trotz Gerichtlicher Strafe noch Erzogen , das heißt , der jenige wird nochmals finanziell
zur Kasse gebeten. Auch wenn die Ursprüngliche Strafe nichts mit seiner Arbeit zu tun hatte. Das kann sogar soweit kommen, und das geht sehr schnell, das der Beamte vom Dienst entlassen werden kann. Somit ist die Pension futsch. Genau so wenn der Beamte jemals von sich aus kündigt.
So und nun mal zum Verheirateten zuschlag. damals ware ich mit 1 Kind, gerade mal 30 Pfennig über dem Sozialhilfesatz. Nicht zu glauben aber wahr. Heute bin ich Frühpensioniert, und glaube ja nicht, das ich von der Pension leben kann wie die Made im Speck. Wenn ich in Deutschland leben würde, würde das gerade mal für die Miete mit nebenkosten reichen. Und von was sollte ich da noch Brot kaufen können? Danach frägt niemand.
Grüße aus Rumänien
Reicht aber trotzdem nicht bei den Mickergehältern:
Um nicht in die Schuldenfalle abzurutschen, üben immer mehr Beschäftigte im öffentlichen Dienst, Arbeiter, Angestellte und Beamte, genehmigte und ungenehmigte Nebenjobs aus‘, erklärt die Berliner GdP. Berichte über Polizeibeamte, die sich als Hausmeister, Pizza-Boten oder Fitness-Trainer ein Zubrot verdienen, schaden dem positiven Image des Berufs und könnten auch zu Nachwuchsproblemen führen, sorgt sich der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK).
Ja Beamten geht es besser.
In der Schweiz haben wir den Misst größtenteils abgeschafft. Kostet das Volk weniger und funktionieren tut es auch…
Aber solange der Bundestag zum größten Teil aus Beamten besteht, wird sich in Deutschland nicht ändern…